Psychotherapie

Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie nach Rogers ist eine menschlich-verständnisvolle und einfühlsame Form der Psychotherapie. Der ratsuchende Klient wird im Gespräch zu einer gefühlten Selbsterkenntnis geführt.

Der Gesprächstherapeut fühlt sich empathisch in den Klienten ein und nimmt so dessen Äußerungen und die dem Problem zugrundeliegenden unbewussten Gefühle, Überzeugungen und Konflikte wahr. Während des Gesprächs spiegelt der Therapeut dem Klienten das Wahrgenommene behutsam und respektvoll mit Worten wider. Auf diese Weise erlangt der Klient „Selbst-Bewusstsein“, d.h. es wird ihm bewusst, was in ihm vorgeht.

In diesem Zusammenhang wird das in jedem Menschen liegende Wachstumspotenzial offengelegt.  Dem Klienten wird in allen Lebensphasen und in jedem Lebensalter zu seiner ganz individuellen Persönlichkeitsentwicklung verholfen.

Somit ist diese Form der Gesprächsführung eine wertvolle Hilfe wenn es darum geht, Sinnfragen zu klären oder den Prozess des Loslassens von gewohnten Lebensphasen und –abschnitten zu begleiten.

Trotz des eher unscheinbaren Charakters ist diese Form der Gesprächstherapie effektiv, denn durch die Bewusstseinsförderung des Klienten steigt seine Bereitschaft zur Veränderung, weil er sich zutiefst angenommen und verstanden fühlt.